Aktuell

Glasfaserversorgung

Breitband 2022

Der SPD – Ortsverein Albachten hat sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung intensiv mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Münster und Albachten befasst.
Hierzu hatte die Vorsitzende, Ulrike Czerny-Domnick den Gigabit Koordinator der Stadt Münster, Herrn Christian Tebel von der Citeq zu einem Informations- und Diskussionsabend eingeladen.

Im Wesentlichen wurden von Herrn Christian Tebel drei Bereiche vorgestellt und diskutiert:

  •  „Förderprogramm Ausbau weißer Flecken“ in der Stadt MS
  •  „Sonderprogramm Gewerbegebiete“
  •  „Sonderprogramm des Landes für Schulen“


Als die "Weißen Flecken" werden diejenigen Gebiete bezeichnet, die keine Breitbandversorgung von mindestens 30 Mbit/s im Download aufweisen und in denen kein Anbieter einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in den nächsten drei Jahren angekündigt hat“, so Christian Tebel von der Citeq Münster. Diese Bereiche gelten nach den allgemeinen Bestimmungen der EU als unterversorgt. Die rund 2000 existierenden Adressen in diesem Förderprogramm sind in zehn Ausbaugebieten, in sogenannte Cluster, eingeteilt.
Hier sei in der Grobplanung folgende Zeitverläufe vorgesehen, so Christian Tebel.
2022: Hiltrup / Amelsbüren (Cluster 6), Wolbeck (Cluster 10),
2023: Roxel (Cluster 1), Albachten (Cluster 7), Handorf/Coerde (Cluster 8; bis 2024)
2024: Sprakel / Gimbte (Cluster 9), Kinderhaus/Zentrum Nord (Cluster 2), Nienberge (Cluster 3)


Ute Hagemann, SPD-Ratsfrau, zeigte sich hocherfreut, dass ein Ausbau in Stadtteil Albachten bis zum Jahr 2023 erfolgen soll.

Auf die Frage, was dies denn für die einzelnen Verbauer bedeuten würde, führte Herr Tebel aus, dass im Falle einer Adressen-Berücksichtigung eine Nutzungsvereinbarung mit den Stadtwerken abgeschlossen werden muss, damit die Stadtwerke die notwendigen Kabel auf dem Grundstück verlegen darf. Im Falle eines Mietverhältnisses bedarf es der Genehmigung durch den Hauseigentümer.

Gleiches gilt auch für das geförderte Sonderprogramm „Gewerbegebiete“.
Hier soll der Ausbau des Glasfasernetzes mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 Gbit im Up- und Download bis Ende 2023 fertiggestellt sein.


Die Gewerbegebiete in Albachten sind in diesem Förderprogramm ebenfalls berücksichtigt.
Nicht so positiv sieht es aus bei der Glasfaseranbindung der Schulen in den Außenbezirken der Stadt.
Nach Beschluss des Rates der Stadt Münster aus dem Jahr 2016 sollen innerstädtische Schulen am Glasfasernetz angeschlossen werden.


In einem 2. Schritt werden dann die Schulstandorte in den Außenbezirken in den Blick genommen, aber auch nur dann, wenn entsprechende Fördermittel vom Land dazu kommen. Ein alleiniger Ausbau seitens der Stadt wäre ansonsten zu teuer. Für den Herbst erarbeitet die Verwaltung z.Z. eine neue Ratsvorlage, die das z.Z. im Bundestag beratene „Recht auf schnelles Internet“ aufgreifen soll.

Dass die Ludgerus-Grundschule Albachten immer noch nicht einen Glasfaseranschluss nutzen könne, bemängelte Czerny-Domnick und bat C.Tebel, sich für eine Beschleunigung einzusetzen.


Zum Abschluss bedankte sich die Vorsitzende bei Christian Tebel für die vielfältigen Informationen und dafür, dass er seinen Abend dafür geopfert habe.