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SPD Albachten besucht das Albatros

Die Albachtener Sozialdemokraten haben das AWO Kinder- und Jugendzentrum Albatros besucht. In einem Informationsgespräch konnte sich der SPD Ortsvereinsvorstand einen Überblick über die breite Angebotspalette verschaffen. Derzeit gibt es etwa 140 Stammbesucher. Natürlich sind nicht alle gleichzeitig da. Aber an einem durchschnittlichen Nachmittag mit offenem Treff und z. B. Kreativ- oder Medienangebot, verbringen schon mal bis zu 45 Kinder ihre Freizeit im Albatros. Die einen kommen lieber zum Kochen und Backen, andere spielen Schach, Gesellschaftsspiele, Kicker oder Billard. Manche recherchieren für ein Referat, wiederum andere haben Fragen schulischer Art, suchen nach einem Praktikumsplatz, erstellen eine Bewerbung. Die Themenvielfalt ist groß, jeder Tag ist bunt und abwechslungsreich betont die Leiterin und Diplom-Sozialarbeiterin Marita Badde im Gespräch. Seit Januar diesen Jahres gibt es ein neues zusätzliches Projekt, dass sich ganz auf die Integration und dem Ausbau von freizeitpädagogischer Angeboten für Kinder und Jugendliche aus den Flüchtlingsunterkünften konzentriert. Dafür hat der Rat der Stadt Münster eigens Gelder zur Verfügung gestellt. Nun arbeiten 2 Sozialpädagoginnen an 2 Nach-mittagen pro Woche z. B. mit sprachgestützten Angeboten, gruppenpädagogischen Übungen oder Kompetenztrainees. Die jungen Menschen aus Syrien, Armenien, Aserbaidschan, dem Kosovo oder Serbien wissen diese Begleitung und Unterstützung zu schätzen: Etwa 30 Kinder und Jugendlichen mit Migrationsvorgeschichte nehmen regelmäßig die Angebote wahr. Interessante Geschichten rund um die ethnischen Besonderheiten und Verschiedenheiten begleiten den Abend. Nach dem Besuch waren die Albachtener Sozialdemokraten einer Meinung: das Angebot für die Kinder- und Jugendlichen in Albachten ist vielfältig und das neue Projekt mit freizeitpädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche aus den Flüchtlingsunterkünften ein wichtiger Beitrag zur Integration der Flüchtlingsfamilien in Albachten.