01.08.2013

Bild: AWO-Besuch 2013

AWO-Seniorenheim in Albachten gefragt

SPD-Ortsverein informiert sich vor Ort
„Plätze im Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Albachten sind begehrt.“ Diesen Eindruck haben Mitglieder der SPD Albachten beim jüngsten Besuch in der sozialen Einrichtung gewonnen. Unter Leitung der Vorsitzenden des Ortsvereins, Ulrike Czerny-Domnick, hatten die Albachtener Sozialdemokraten das AWO-Seniorenheim besichtigt und sich über aktuelle Fragen informiert.

Dabei wies der Leiter der Pflegeeinrichtung, Stephan Born, darauf hin, dass mittlerweile weit über 60 Bewohnerinnen und Bewohner ihren Lebensabend in der sozialen Einrichtung im Zentrum von Albachten verbringen. Noch vor zwei Jahren lebten dort erst 50 Bewohner. „Die meisten kommen aus Albachten oder haben Angehörige, die hier beheimatet sind“, erläuterte Born den Gästen.

Mit Sorge registrierten die Sozialdemokraten den steigenden Kostendruck und die zunehmende Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im AWO Seniorenheim. „Die hohe Motivation des Fachpersonals darf nicht durch ausufernde Bürokratie beeinträchtigt werden“ forderte Czerny-Domnick. Mittelfristig dürfte auch der fortschreitende Mangel an Pflegekräften zu einem Problem werden.

Noch können die Pflegestellen nicht zuletzt durch die hauseigene Ausbildung besetzt werden. „Aber die weitere Entwicklung ist ungewiss“, meinte AWO-Experte Stephan Born zum Abschluss des Besuchs der Albachtener Sozialdemokraten.




zurück
Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 20 + 10 =



Meldungen aus Münster

  • "Ein starkes Programm noch besser gemacht"
    Münsters SPD zeigt sich sehr zufrieden mit dem am Sonntag auf einem Bundesparteitag in Dortmund beschlossenen Programm der SPD zur Bundestagswahl am 24. September. "Wir haben in großer Geschlossenheit ein sehr gutes Programm mit klaren Konzepten beschlossen. Ob Rente, Steuern oder Bildung - es ist klar, wohin die Reise mit uns geht. So viel Klarheit lassen unsere Mitbewerberinnen und Mitbewerber bislang vermissen", erklärt der Bundestagskandidat und Vorsitzende Robert von Olberg. "Als SPD Münster finden wir uns in diesem Programm gut wieder: Gebührenfreie Bildung und mehr Investitionen in gute Schulen, Entlastungen für Familien und eine stärkere Beteiligung der Gutverdienenden im Land sowie eine Stärkung der gesetzlichen Rente und die Solidarrente über Grundsicherungsniveau - das sind Forderungen, für die wir mit Leidenschaft und Überzeugung kämpfen", so von Olberg. In einem Punkt freut sich die SPD Münster ganz besonders über den Ausgang des Parteitags. "Wir sind sehr froh, dass der Parteitag einen Stopp für Abschiebungen nach Afghanistan beschlossen hat und dies nun in unserem Wahlprogramm steht. Damit haben wir ein starkes Programm noch besser gemacht", betont Maria Buchwitz, Sprecherin der Menschenrechtsinitiative der SPD Münster. "Afghanistan ist zu unsicher, um Menschen dorthin zurückzuschicken. Das zeigen die schrecklichen Anschläge der jüngsten Zeit", so Buchwitz, die als Gast am Bundesparteitag teilgenommen hatte.
  • SPD-Fraktion für Einrichtung eines selbstverwalteten Jugendzentrums in Münster
    „Münster ist nicht nur eine wachsende, sondern auch eine ‚junge‘ Stadt. Für die jungen Münsteranerinnen und Münsteraner müssen wir Angebote schaffen, die attraktiv sind und die ihren Anforderungen entsprechen. Dazu gehört auch die Einrichtung eines neuen Jugendzentrums, welches durch die Jugendlichen selbst organisiert werden kann“, fordert Ratsfrau Katharina Köhnke, Mitglied der SPD-Ratsfraktion im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien.
  • "Es ist Zeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit"
    Angesichts der Befassung des Bundeskabinetts mit dem zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung sieht der SPD-Bundestagskandidat und Vorsitzende der SPD Münster, Robert von Olberg, weiteren Handlungsbedarf auf dem Weg zu echter Gleichstellung der Geschlechter. "Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern bleibt auch nach Jahren eine riesige gesellschaftliche Schande.", meint von Olberg.
  • Organisationsform der städtischen Bäder: Viele Fragen offen
    Der Rat soll in seiner nächsten Sitzung über die Neuorganisation der städtischen Bäder entscheiden. Dabei soll eine sogenannte eigenbetriebsähnliche Einrichtung gegründet werden, deren Betriebsführung einer Tochter der Stadtwerke übertragen werden soll. „Bei Durchsicht des Vorschlags der Verwaltung haben sich für uns viele Fragen ergeben, u. a. mit Blick auf die geplante Reduzierung des städtischen Defizits in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr. Wir haben uns daher mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister gewandt“, erklärt Philipp Hagemann, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.